Sonntag, 27. Februar 2011

1. Neujahrswoche

28. Woche (3.1. bis 9.1.):


Diese Woche war mal etwas weniger los, wie üblich gegen Semesterende.

Am Montag ging ich mit Xiaoyan & Co. auf den Nachtmarkt, wo ich mir eine heiße Mandelmilch 杏仁茶 mit 油條 Youtiao (frittiertem, stangenförmigem Weißbrot) gönnte. Und dabei bemerkte ich ein witziges Phänomen: Zuerst hatte der Verkäufer nicht wirklich viele Kunden, doch während der Zeit, wo ich bei seinem Stand saß und aß, kamen immer mehr und mehr Kunden und kauften dasselbe - "Foreigner-Effect":

eine Mütze mit integrierten Zöpfen - echt chic, was?!

Am Donnerstag hatten wir Projekt-Präsentation in Marketing Management.

Am Freitag traf ich mich mit Sabir, den ich letztes Jahr in Taiwan kennengelernt hatte, der dann aber zum Studieren nach Ägypten gegangen ist und gerade für ein paar Tage nach Taiwan zurückgekommen war, zum Mittagessen.

Und am Nachmittag besuchte ich mit Hailey die Ausstellung der Abschlussprojekte des Instituts für Computer Sciences 資訊系專題展, an dem einige meiner Freunde studieren.

Fengs und Stanleys Projekt:

X' und Paoges Gruppenprojekt:

Und da das auch mein erstes Mal in einem anderen Institut war, ist mir auch da erst aufgefallen, was die für einen schönen, japanischen Innenhof dort haben.

Und abends ging ich mit John und Hailey noch mal auf den Nachtmarkt, um Geschenke für Shengs und Xiaoyans Geburtstagsfeier einzkaufen. So sehen frisch in die Pfanne geworfene Hühnerfüße aus:

Am Samstag war Model-Tag! Ja, man möchte es kaum glauben, aber ich war tatsächlich einer derer, die fotografiert wurden *lol*. Aber man muss auch dazu sagen, dass es nur das Fotoprojekt einer Freundin war, die eine professionelle Fotoserie für ihre Bewerbung für eine Kunstuni brauchte. Daher hatte sie Flona und mich gebeten, uns dafür zur Verfügung zu stellen. War auch eine ganz interessante Erfahrung und es sind echt ein paar ganz gute Fotos rausgekommen. Doch da die Foto-Session zwei-teilig war, kommen die Fotos erst in einem späteren Blog.

Am selben Abend war dann Geburstagsparty von Sheng und Xiaoyan im Orient, was auch ganz unterhaltsam war. Doch anscheinend war Feng etwas langweilig und daher düste er schon früher ab. Doch das ohne uns Bescheid zu sagen, daher fehlte uns ein Platz zum Heimfahren. Das heißt das Einzige was uns übrig blieb, war Taiwanese-Style zu dritt auf meinem Scooter heimzufahren.


Tja und den Sonntag verbrachte ich dann relativ entspannt mit Mahjong (麻將) - Spielen bei Xiaoyan und Sheng.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen