Am Montag waren Hailey und ich am Campus lernen und dort haben wir wieder mal spontan zwei nette Taiwanesinnen kennengelernt und hatten echt viel Spaß mit ihnen.
Christine und Debby:


Und nachts brachte mich Stacy zu einem Freund von ihr, dessen Eltern hochwertigen Alishan-Tee verkaufen, den ich für Kuangnis Eltern als Geschenk kaufen wollte, die ich in China besuchen würde. Und das war eigentlich sehr interessant, meine erste Tee-Verkostung und zu schmecken, was Taiwanesen als hochwertigen Tee betrachten und wie Tee richtig gebraut wird.
Am Dienstag durfte ich dann endlich meine Nerven beruhigen und mein Visum abholen, dass gerade rechtzeitig 3 Tage vor unserer Abreise nach China frisch aus Hong Kong angekommen war.
Mittwoch nachts ging ich zum letzten Mal mit ein paar Freunden in die Red Wolf Tavern, um unseren Abschied von Hailey und meinen richtigen Geburtstag zu feiern. Und trotz gewisser Vorahnung war ich doch noch mal sehr positiv überrascht, dass es wieder Überraschungsgäste gab, die auch noch mal einen Geburtstagskuchen mitbrachten.
Am Donnerstag hatten wir dann endgültig das letzte Abendessen mit Hailey und ein paar engeren Freunden, bevor wir alle in die Semesterferien gingen.
Und Freitag morgens startete dann unser großer China Trip. Hier das grobe Outline der Reiseroute (Google-Maps-Link):
21/1 - 25/1 北京 Peking (mit X und Lok)
26/1 - 30/1 上海 Shanghai (mit X)
31/1 廈門 Xiamen (alleine)
1/2 - 7/2 汕頭 Shantou und Umgebung (mit Kuangni + Familie)
8/2 - 13/2 廣州 Guangzhou (mit Kuangni, Feng)
14/2 - 16/2 澳門 Macau (mit Stanley und X)
17/2 - 18/2 香港 Hong Kong (mit Stanley)
18/2 Rückflug nach 高雄 Kaohsiung
Um 8:00 morgens ging unser Flug von Kao nach Hong Kong. Dort warteten wir dann auf unseren Anschlussflug weiter nach Peking:
Am Dienstag durfte ich dann endlich meine Nerven beruhigen und mein Visum abholen, dass gerade rechtzeitig 3 Tage vor unserer Abreise nach China frisch aus Hong Kong angekommen war.
Mittwoch nachts ging ich zum letzten Mal mit ein paar Freunden in die Red Wolf Tavern, um unseren Abschied von Hailey und meinen richtigen Geburtstag zu feiern. Und trotz gewisser Vorahnung war ich doch noch mal sehr positiv überrascht, dass es wieder Überraschungsgäste gab, die auch noch mal einen Geburtstagskuchen mitbrachten.
Am Donnerstag hatten wir dann endgültig das letzte Abendessen mit Hailey und ein paar engeren Freunden, bevor wir alle in die Semesterferien gingen.
Und Freitag morgens startete dann unser großer China Trip. Hier das grobe Outline der Reiseroute (Google-Maps-Link):
21/1 - 25/1 北京 Peking (mit X und Lok)
26/1 - 30/1 上海 Shanghai (mit X)
31/1 廈門 Xiamen (alleine)
1/2 - 7/2 汕頭 Shantou und Umgebung (mit Kuangni + Familie)
8/2 - 13/2 廣州 Guangzhou (mit Kuangni, Feng)
14/2 - 16/2 澳門 Macau (mit Stanley und X)
17/2 - 18/2 香港 Hong Kong (mit Stanley)
18/2 Rückflug nach 高雄 Kaohsiung
Um 8:00 morgens ging unser Flug von Kao nach Hong Kong. Dort warteten wir dann auf unseren Anschlussflug weiter nach Peking:
Der erste Eindruck in Peking war dann erst mal ein heftiger Schlag kalter Luft ins Gesicht. Und das obwohl die letzten Wochen in Taiwan schon verhältnismäßig kalt und unangenehm waren. In Peking holte uns dann Lok (ein früherer Schulkollege von X) vom Flughafen ab und stellte auch die Unterkunft in seinem Studentenwohnheim zur Verfügung. Zu allererst gingen wir in der Umgebung seines Wohnheims Abendessen. Und dabei lernten wir schon unsere erste Lektion: Portionen in China (vor allem Nord-China) sind größer als in Taiwan:
Und da das das erste Mal bei solchen Temperaturen war, kaufte er sich an der Straße eine lange Unterhose:
Und zur Feier unserer sicheren Ankunft auf Festland China gingen wir dann noch in einen Night Club in 五道口 Wudaokou.
Am Samstag gönnten wir uns zunächst ein Pekinger Frühstück. Meine Wahl: warme Sojamilch und 南瓜粥 Kürbis-Reisbrei
Erste Station dieses Tages war der 天安門 廣場 TianAnMen-Square = Platz des Himmlischen Friedens - direkt angrenzend an die Verbotene Stadt.
ein groooßer, weiiiiter, leeeeerer Platz - ergo: nichts was den Wind irgendwie aufhalten hätte können *bibber*
Dann gings weiter ins Innere der Verbotenen Stadt 故宮 (GuGong) - witziges Motiv: Soldaten beim Billard-Spielen
Weiter drinnen gabelte uns dann ein selbständiger Reiseführer auf, der uns eine Führung durch den Palast anbot. Im Nachhinein bereute ich es allerdings ein wenig, dass wir sein Angebot angenommen hatten, denn der Typ hatte ein Tempo drauf, dass ich mit Foto-Schießen und seinen Erläuterungen zuhören und Schauen nicht zusammenkam.
Tore mit 81 Knöpfen
Relativ unscheinbares Muster aber mit tiefer Bedeutung: wenn man genau hinsieht, sehen bilden die grauen Verschläge ein 土 Tu (Erde). Doch wenn man es anders betrachtet bzw. die Fenster öffnet, kann man auch ein 北 Bei (Norden) für 北京 Beijing (Peking) erkennen. Die Architekten wollten damit die Bedeutung Pekings auf der Erde ausdrücken.
Mythische Gestalten auf den Dächern, die den Kaiser beschützen sollen. Eine höhere Anzahl an Figuren auf einem Dach steht für ein besonders wichtiges Gebäude.
Auch wenn es offensichtlich eine Touristenfalle war, hab ich mich dazu überreden lassen, ein paar Kaiser-Fotos zu schießen:
Weihnachten wär eigentlich schon ein Weilchen vorbei ...
Anschließend an den Kaiser-Palast trafen wir uns mit Suki, einer Freundin von Lok, die ebenfalls in Beijing wohnt und schlenderten mit ihr ein bisschen durch das Shopping-Viertel von Beijing - 三裏屯 SanLiTun:
Taxi-Fahrt durch SanLiTun - Hier hört ihr Pekinger Chinesisch ... ich habe kaum ein Wort verstanden.
Und schließlich gingen wir Hotpot-Essen:
in China ist der Fisch immer frisch - dieser hat vor ein paar Minuten noch gelebt!
Und mit vollem Bauch gingen wir dann noch in Sukis Wohnung zum Karten-Spielen und Quatschen, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Auf dem Weg stolperten wir über dieses Verkehrsschild: hmm ... 5-Km/h-Begrenzung ...
Der Sonntag begann erst mal mit einem herzhaften Frühstück:
Und dann gings in den nahegelegenen 圓明園 YuanMingYuan "Garten der Vollkommenheit und des Lichts" - dem alten Sommerpalast des Kaisers:
zugefrorener See
Der Teil des Sommerpalastes, der von den Franzosen und Engländern während des 2. Opiumkrieges zerstört worden war:
Bäume im Wasser

Wie ihr seht ist im Winter alles eher Grau in Grau, daher war ich nicht wirklich soo begeistert vom Sommerpalst:
Wie ihr seht ist im Winter alles eher Grau in Grau, daher war ich nicht wirklich soo begeistert vom Sommerpalst:
Oooh jaaa, bitte bitte nicht aufs "Gras" treten!!!
Zum Abschluss sahen wir uns noch ein traditionelles chinesisches Kino an:
Und dann verließen wir den Sommerpalast. Und da wir schon wieder Hunger bekommen hatten, kaufte sich X ein "Stück" von diesem komischen Kuchen - ein geschätzter 1-KG-Brocken, ein bisschen viel für unseren X *lol*:
Danach trafen wir uns wieder mit Suki und fuhren gemeinsam in ein bekanntes Künstlerviertel: 七九八 QiJiuBa = 798
alte Fabrikshalle aus der Zeit Maos:
Und dann gings wieder im Taxi zu einem guten Restaurant für unser Abendessen.
新 年 快 樂 - Xin Nian Kuai Le Hehehehehe = Frohes Neues Jahr
新 年 快 樂 - Xin Nian Kuai Le Hehehehehe = Frohes Neues Jahr
Anschließend fuhren Suki und Benjamin nachhause und X und ich fuhren noch zu einer weiteren berühmten Einkaufsstraße - 王府井 WangFuJing (王府 = königliche Residenz,井 = Brunnen)
Mmmh ... 冰糖葫蘆 BingTangHuLu - wörtlich übersetzt Eis-Zucker (= glaciert) - Kürbis. Das hier auf dem Spieß sind allerdings kandierte 山楂 ShanZha - weiß selber leider nicht genau was das ist, aber laut Wikipedia müssten das die Früchte der Weißdorne sein:
In den engen Gassen drängen sich Souvenirstand and Souvenirstand:
Und 王府井 ist auch bekannt für seine skurrilen Snacks. Das hier ist noch halb so wild: Schafmagen
Genau, und wie ihr euch sicher denken könnt, hab ich mir diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen lassen. Da allerdings auf einem Spieß jeweils 4 Stück von den Viechern draufwaren, musste ich X überreden, mir dabei zu helfen. Und das hat echt ganz schön viel Überzeugungskraft und Ausdauer gekostet, und das obwohl X normalerweise alles noch so Eklige isst. Doch schließlich kam uns auch noch der Zufall zugute und brachte uns zwei witzige Koreanerinnen, die ebenfalls sich dem Stand näherten und interessiert das Angebot musterten. Somit hatten wir gleich die fehlende Unterstützung für unsere Mutprobe gefunden.
Und die Mutprobe war: 蝎子 XieZi = Skorpion!!!
Und voller Enthusiasmus stürzten wir uns gleich nach dieser Köstlichkeit über die nächste: 蟬 Chan = Zikade ?! Grille?! Irgendsowas!

Danach war dann aber auch genug. Noch rasch Telefonnummern mit Minkyong und Yeonju ausgetauscht und für den nächsten Tag verabredet und weiter gings durch die Gassen. Zur Verdauung warmes Jogurt:
Hier werden Figuren aus Zucker geblasen:
Und schließlich fuhren wir wieder mit der U-Bahn zurück ins Studentenheim. Keine Sorge, die Ohrenschützer sind nicht die Meinen.
Tja, das waren die ersten drei Tage in Peking und in Festland China. Und es folgen noch viele!